Was sollte besser gemacht werden nach dem Reset?
Ein Rückblick auf die Geschichte des GBH aus den Augen eines Spielers.
Das Ende von GOUC ist abzusehen, uns trennen noch Monate bis zum Reset. Deshalb möchte ich ein abschliessendes Feedback abgeben um einmal zu kritisieren, zu hinterfragen, zu loben und Ratschläge zu geben wie man es nach dem Reset besser machen kann. ( Ich würde andere Spieler ermutigen sich über ihr Lager Gedanken zu machen und ebenfalls ein letztes Feedback abzugeben)
Der GBH hatte seine besten Zeiten gleich zum Anfang, nach dem Release, unter Pirece. Das ist unbestreitbar, danach war der Hof nie wieder so stark und so Einflussreich wie damals. Khorinis gehörte Pierce und damit auch dem GBH. Die Bande verbreitete Schrecken unter den Stadt Spielern und die Miliz konnte nur tatenlos zusehen wie die Bande ihnen auf der Nase tanzte. Trotz Kämpfen bei den die Miliz auch mal Siegreich war ( Ich erinnere mich an eine Schlacht am Wegekreuz bei dem der gute Escavor vergessen wurde )
konnte sie die Bande nicht aufhalten. Selbst die Tötung des Kloster Lagerleiter durch Pierce und der anschliessende Lagerraid schwächten den GBH nicht im geringsten. Monate zogen vorrüber und für mich das prägenste Kapitel Event nahm sein Lauf, die Untoten Invasion.
Die Insel war überrannt von Untoten bis auf das Kloster und die Oberstadt gehörte alles den Toten. Die ganze Map war ein Risiko gebiet während die Stadtspieler und ihre Gilden sich die wunden leckten war es der GBH unter Pierce der die Hauptarbeit leistete den Hafen und die Stadt zu befreien. Doch dann begann der Fall von dem sich der GBH nie erholen konnte, er begann mit der Ermordung Pierce durch seine eigenen Leuten.
Nachdem Pierce gestorben war begannen die Probleme und das größte und immer wieder kehrende Problem des GBH war zum einen die Selbstsabotage und die "Wir gegen Die" Mentalität.
Der Hof wollte immer Unabhängig sein das hiess für sie aber auch Weg vom König und weg vom Reich. "Für die Freiheit" ein immer wieder erhallender Schlachtruf doch gelang es nicht die Freiheit zu erreichen.
Dabei war der Hof sehr frei, freier als so manche glauben wollten oder nicht verstanden haben was Freiheit bedeutet.
Für viele bedeutete Freiheit das der Orden und die Kirche nicht mehr ihre Lore gegebene Autorität dem Hof gegenüber ausspielen zu können weil der Hof nicht mehr Teil des Reiches ist und damit nicht unter ihre Zuständigkeit.
Sie sagten sie würden unterdrückt werden und daher müsse man dagegen vorgehen. Es gab politische Versuche und militärische Versuche dies zuerreichen doch scheiterte es immer daran das die Spieler sich selbst im Weg standen.
Dabei habe ich als ich auf dem Hof kam nicht das Gefühl gehabt das der Hof nicht Frei wäre, im gegenteil auf dem Hof hatte ich viel mehr Freiheiten meinen Char so auszuspielen wie nirgends sonst wo auf Khorinis. Ja der Orden und die Kirche hatten Macht aber gerade das Kloster war viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt als diese Machtposition wirklich auszunutzen.
Ich kann mich nur an 2 Situationen erinnern Einmal, als ein Woronir verlangte das der Hof die Waffen erhebt und sich ihnen anschliessen sollte wenn sie nicht den Zorn Innos auf sich ziehen wollen. Dies war nach der Tötung von Argothar und des Gagnaux/Miliz Putsch und bevor des Lagerraids. Das andere mal als ein Orden den Hof im Minental feststecken liess nachdem ein Dwain starb und der Hof sich nicht an den Kämpfen beteiligen wollte.
Ansonsten konnte der Hof machen was er wollte. Bisheute.
Kommen wir zur Selbstsabotage.
Der Hof hatte das Unglück das er die Bande beheimate, und wenn ich Unglück sage meine ich das HofFührung und Bande immer wieder gegeneinander gearbeitet haben.
Während politische versuche unternommen wurden den Hof besser darzustellen und sich so Einfluss aufzubauen unternahm die Bande weiterhin Aktionen die sich gegenüber der Stadt richteten.
Ein Dilemma, die Bauern die mit Gespächen versuchen wollen etwas zu erreichen wurden angefeindet weil sie den Banditen zuflucht auf ihren Hof gewährten und Unterstützen auf der anderen Seite wollte man Banditen RP einschrenken um Verhandlungen nicht zu gefährden.
Der Weggang der Bande war zum Schluss ein richtiger aber bedauernswerter Schritt der dem Hof mehr geschadet hat als genutzt.
Das kurz dadrauf auch wichtige Schlüssel Characktere gebannt wurden wegen Regelverstößen sorgte nur für eine weitere Verschlechterung der Dinge.
Wenn man sich heute aber mal anschaut war der GBH der klare Gewinner dieser trennung alleine weil von der Khorinis Bande nur noch Stefano und Danilio übrig sind die jetzt zu NL Bande gehören während der Hof sich wieder aufrichten konnte und eine kleine aber feine Spielerschaft sein eigen nennen kann.
Der größte Anteil an der Selbstsabotage des GBH sind Regelverstöße und damit verbundene Banns und Verwarnungen
Ein für mich weiterer wichtiger Punkt warum der GBH niewieder so stark und einflussreich werden konnte ist die "Neutralität Schiene" die sie fahren. Leben und leben lassen ist schön und gut und daran ist nichts falsches aber wenn man immer nur sagt Ist nicht mein Problem ich halte mich daraus zeigt man auch das man als Verbündeter nicht wirklich taugt. Warum also mit jemanden einlassen der einen im Fall der Fälle sitzen lässt. Dies ist mmn. der wichtigste Grund warum der GBh in der Insel Politik so unbedeutend ist und sogut wie nie daran teilgehabt hat. Man ist nicht auf die Königlichen zugegangen man hat nicht den Assassinen die Hand gereicht und sich so in eine starke Position gebracht. Nein wenn es ums Reich geht ist Zereus der Mann auf den es ankommt. Das Kloster wird ins Boot geholt und der GBh sitzt am Seitenrand und wird irgendwann informiert oder muss es selbst herraus finden.
Ich möchte auch auf das Thema GBH Söldner eingehen. Hier zitire ich den SöldnerGildenleiter "Das sage ich doch schon lange, das der Name Söldner seit langen nicht mehr treffend ist.". Dies stimmt die Söldner haben ein Identitäts Problem. In der Serverlore beschützen sie den Hof aber im Rp haben sie eigentlich nichts zu tun. Die meisten der Aufgaben die sie wahrnehmen können auch von der Bauerngilde übernommen werden.
Wie können wir dafür sorgen das die Söldner nach dem Reset nicht wieder so .... überflüssig sind ( Sorry aber ich weiss nicht wie ich es anders formulieren kann ).
Wenn wir gemeinsam diese Probleme lösen und verhindern können. 1 Selbstsabotage 2 Wir gegen Die Mentalität 3 Perspektivlosigkeit
dann können wir und das meine ich wirklich das größte und stärkste Lager auf Khorinis aufbauen denn Khorinis braucht ein GBH. Der GBH ist ein Ort für alle die nicht dem Kloster folgen wollen. für alle die nicht Innos und Reichsblind sein wollen. Ein Ort für alle die ihren Char Freiheit geben wollen so zu sein wie die Ausspieler es möchten. Für alle die sich nicht akzeptiert fühlen für alle die ihren Char treiben lassen wollen ohne sich sofort festzulegen.
Das GBH Setting ist das flexibelste und hat das potenzial das kreativ reichste Setting zu sein. Hier auf GOUC wurde das Potenzial nicht genutzt vielleicht kriegen wir es nach dem Reset besser hin.
( Nachdem ich angefangen habe einpaarmal die Orientierung verloren habe was ich eigentlich schreiben wollte, abgelenkt war und wegen der Uhrzeit endlich fertig sein will beende ich hiermit mal einfach mal mein