Wie so oft leben Geschichten im Rollenspiel von allen Involvierten, dem Spielleiter und den Spielern.
Durch diverse Aktionen und Improvisierung war nach dem verschwinden des Baumwesens und der erstmaligen Ruhe um diesen Storyplot ein Wiedersehen während der Eroberung der alten Klosterruine geplant.
KDW Event - Die Lebensblüte Adanos, oder: Wie kam dieser Baum ins Kloster?
Ein Skelettmagier der mit seinen Untoten Dienern sein Unwesen auf dem Gelände des Kloster trieb wurde in einem Event mit dem KDW und Freunden aus dem Minental besiegt und verbannt... doch der Ort war noch lange nicht bezugsfähig.
Verderbnis lag tief im Boden dieses Ortes und die Ruinen selbst lagen voller Boshaftigkeit....
Meister Pipfius, Anwärter Nox und Söldner Emerric haben gemeinsam sich dem Problem des Nebels in der Bibliothek angenommen.
Der Plan war:
- Bücher rausnehmen und auf den Karren.
- Regale kurz und kleinhauen
- Ort im Namen Adanos weihen mit geweihten Wasser
- Runentisch wie auch Alchemietisch aus dem Raum raus in die Vorhöhle.
- Den haufen Bücher die nicht mehr gut waren auf einem Haufen gesetzt im Raum und angezündet, damit der ganze Raum in Flammen aufgeht und "gereinigt" wird.
Der Sinn dahinter war, dass wir von Sporen oder einem Pilz ausgingen. Darum haben wir einfach alle Sachen die ein Pilz oder anderes befallen kann (außer Stein) komplett niedergebrannt.
Urist: Joa so hab ich das nicht erwartet, aber natürlich kann man das auch so machen. Somit ist natürlich viel verloren gegangen und es werden später neue Regale (Schreiner) Notwendig sein.
Allerdings reicht es dann tatsächlich aus. Ursprünglich wäre tatsächlich Weihrauch eine Lösung gewesen, aber mit dem abfackeln hat man dann ja auch eine Lösung aus dem Hause Innos gewählt ![]()
Nur im Sandbereich 1 wurde Sand restlos entfernt, in den Karren gepackt, geweiht mit Weihwasser und ins Meer gekippt.
Tatsächlich scheint sich die Methode mit Weihwasser zu bewahrheiten.
Problematisch zeigt sich eher das Ausmaß bzw die Herkunft der "schwarzen Asche".
Als der vermischte Sand abgetragen wird und mit Weihwasser vermischt gereinigt entfernt wird ist am Ende das Resume dass der Sand damit gut und umweltschonend abgetragen wurde - unter dem Sand jedoch wo der Boden Erdig und teilweise auch etwas felsig wird sieht man sofort die Quelle: schwarze Flecken welche immer wieder aufs neue schwarze Materie von sich abgeben - ein schleichender Prozess, doch nicht aufhaltbar. Der Ursprung des Unheils welches immer wieder dafür sorgt dass sich hier Untote erheben? Eventuell hilft mehr Weihwasser wie bei dem Sandgemisch. Viel Weihwasser...
Meister Pipf und Nox sahen das Ergebnis und versuchten dann gemeinsam mit mehr Weihwasser auf kleinen Raum den Sand abgetragnen Ort mit Weihwasser zu reinigen und im Anschluss ebenso die Burgmauer mit dem Fokus.
Es wurde im Sandbereich 1: 20 Phiolen Weihwasser genutzt und bei der Burgmauer: 40 Phiolen.
Eine kleine Truppe von Schürfer hat sich auf dem Weg gemacht die Bibliothek zu reinigen.
https://imgur.com/a/s-uberung-der-bibliothek-MTNtJEv
Durch die unermüdlichen Schürfer des Neuen Lagers, ist Sandbereich 2 nun auch endlich frei vom Sand. Geweiht wird beim nächsten mal.
https://imgur.com/a/sandbereich-2-frei-vom-sand-rsNqz1U
Fleißige Schürfer haben Sandbereich 3 und 4 erfolgreich vom Sand befreit
https://imgur.com/a/sandbereich-3-und-4-ohne-sand-Xvd0tKo
Während einem Besuch des Gebiets erscheint eine dunkle Gestalt. Bald merken die Männer: Es ist Luketep, der Novize des schwarzen Zirkels der einst an diesem Ort seinen Tod fand.
Es fällt zwar nichts besonderes auf, aber persönliche Gegenstände scheinen schonmal ein guter Anfang zu sein. Eventuell weiß noch jemand anderes etwas über Geisterhafte Erscheinungen und wie man mit ihnen umgehen könnte.
Der Boden des Gebiets scheint rein von aller schwarzen Materie, bis auf die Ausnahme, dass etwas zentral ein großer Fleck schwarzer viskoser Masse immer wieder an die Oberfläche dringt. Hier scheint alles Weihwasser der Welt nicht weiterzuhelfen. Hier und dort wächst ein kleiens Pflänzen auf der Erde des Bodens, doch alles an Pflanzenmaterial was sich dem schwarzen Fleck nähert stirbt ab. Manchmal hat man das Gefühl die Masse streckt sich sogar nach dem ein oder anderen Grashalm welcher nach kurzer Zeit nur noch ein Fleckchen Asche ist.
Es ist derzeit Unklar wie man dieser Sache Herr werden könnte, jedoch hat sich das aufkommen von Untoten an diesem Ort auf ein Minimum reduziert.
Leider hat die Zugänglichkeit des Ortes dazu geführt dass immer mehr Plünderer die Artefakte auf dem Platteau oben mitnehmen und diese scheinen immer weniger zu werden...
Meister Pipf hat mit seinen Novizen heute sich wieder dem Alten Kloster angenommen und nun versucht mit der Magie in einer Vase eine Segnung im Namen Adanos zu verstärken. Er nahm dabei die Magie aus der Vase, verteilte sie etwas auf die Novizen soviel sie halten konnten (als kleines Training, 4 Mana wurden beiden dafür geteached) und lies nach dem Gebet die Magie in den Boden. Es soll den Tümpel zu einer Reaktion zwingen.
Danach verabschiedete sich Nox. Boon und Pipf begruben dann noch die letzten Habseligkeiten von Luketep und sprachen ein Gebet in Sinne der 3 Götter um die Seele Luketeps zu befrieden.
https://imgur.com/a/erste-vase-luketep-beerdigung-HhCy1r9
Tag 2 der Segnung. Dies soll planmäßig noch 5x geschehen. Immer wenn möglich um 18 Uhr RL um die Segnung zu verstärken und den Tümpel zu schwächen
https://imgur.com/a/tag-2-segnung-altes-kloster-nTF3UZY
Tag 3 der Segnung. Nun muss nur noch dies 4x gemacht werden. Heute um 18 Uhr gehts wieder weiter.
https://imgur.com/a/U4mf1b2
Tag 4 der Segnung. Nun muss nur noch dies 3x gemacht werden. Jedoch mit etwas Verspätung und nur alleine weil keiner Zeit hatte.
https://imgur.com/a/CVfP9wd
Wie jeden Tag hat Meister Pipf (leider alleine weil..naja KDW Krankheit) den Ort gereinigt.
https://imgur.com/a/ywPoH0N
Tag 6 und mit Novize Boon zusammen haben wir die vorletzte Segnung durchgenommen
https://imgur.com/a/hxLdAPL
tag 7. Der Boden wurde hoffentlich nun ordentlichst gesegnet und damit würde dieses Kapitel bis zur einer Antwort von Admins auf die Sache mit Luketep und was nun mit dem Boden ist ruhen und ich warte ab was kommt.
https://imgur.com/a/iLZ4jKi
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Des Nachts, ungesehen von den Augen der sterblichen Bewohner des Minentals erhebt sich eine schwarze Gestalt aus dem letzten Flecken dunkler, teer-artiger Erde auf dem Hof des alten Klosters. Gehüllt in schwarzen Roben erstreckt sie sich langsam in die Höhe und schreitet langsamen Schrittes zur Klippe.
Mit einem kurze verharren und einem Blick an der Küste des Minentals entlang verweilt die Figur. Dann geht sie den ersten Schritt über den Abhang...
Doch anstatt zu fallen scheint sie immerzu weiter zu laufen, wie über eine unsichtbare Brücke. Mit jedem Schritt fällt die schwarze Teerartige Masse von Ihr ab, bis sie schließlich weiter über dem Ozean gen dunklem Horizont wandert und langsam in den weiten des Nebels über dem Meer verschwindet.
Befreit von dem Joch, am Ort ihres gewaltsamen Todes gefangen zu sein wandert die Seele weiter. Jedoch auf ewig gefangen im Dienst des dunklen Gottes dem sie sich zu Lebzeiten verschrieb. Ihr Schicksal wird wohl auf ewig unbekannt bleiben.
Der Fleck am Boden blubbert... etwas schlimmes wird bald passieren... wo einst etwas ward ist nun eine Leere die es zu füllen gilt.
Die säubernde Kraft des Wassers und die Verderbnis des Ortes werden ihren letzten Kampf halten.
In den Tiefen des Minentals, nahe der verfallenen Klosterruine, schlummerte ein uraltes Übel. Inmitten des großen Platzes, verborgen unter der Erde, brodelte eine schwarze, viskose Flüssigkeit, die wie ein finsterer Teich vor sich hin siechte. Die verdorbene Quelle war eine Beleidigung der göttlichen Ordnung, die selbst die Orks des Minentals nicht unbemerkt ließen. Ein weiser Schamane der Orks erkannte die Gefahr und versuchte, das Land zu heilen. Doch das Übel war zu mächtig. Die Orks fielen einer dunklen Macht zum Opfer, ihre Seelen verdorben, ihre Körper wandelten sich zu Untoten. In einem Anfall von Wahnsinn richteten sie ihre Waffen gegeneinander.
Das Baumwesen, das still über den Ort wachte, erkannte das Versagen der Orks. Es beobachtete die Verwandlung und griff ein, entschlossen, die untoten Orks zu vernichten. Ein erbitterter Kampf entbrannte, und die verbliebenen Orks zogen sich schließlich zurück, doch das Baumwesen kehrte verletzt in das Lager der Magier des Kreises des Wassers zurück. In seinem hölzernen Leib steckte eine Orkaxt, an der Reste der schwarzen, unheiligen Flüssigkeit hafteten. Alarmiert beschlossen sie, der Quelle des Übels auf den Grund zu gehen.
Pipf, der Wassermagier, Boon, der oberste Novize des Kreises, und Dango, ein alter Söldnerkamerad, machten sich auf den Weg zur Ruine. Als sie die verdorbene Quelle erreichten, wurden sie in eine Falle gelockt. Aus dem Boden erhoben sich die Orkleichen, die einst der dunklen Macht zum Opfer gefallen waren, und griffen die Männer an. Ein heftiger Kampf entbrannte, doch während sie sich tapfer gegen die Untoten wehrten, kroch die schwarze Fäulnis wie ein Netz aus Adern über den Boden, umklammerte ihre Knöchel und zog sich langsam an ihren Körpern empor. Die Männer waren gefangen, und eine düstere Entität manifestierte sich aus dem Zentrum des Übels. Eine schwarze Gestalt schlurfte auf die Männer zu, der Tod schien ihnen sicher.
Doch im letzten Augenblick, als die Hoffnung schwand, krachte eine massive hölzerne Faust gegen die Kreatur. Das Baumwesen stürmte herbei und stieß die schwarze Entität mit solcher Wucht, dass sie durch die Luft flog und über die Klippen stürzte. Schwarze Tropfen regneten zu Boden, doch der Schrecken war gebannt. Das Baumwesen, von Kampfesmut erfüllt, steckte seine verzweigten Finger in die dunklen Adern des Bodens, die die Männer gefangen hielten, und löste den unheiligen Griff – unter großem Schmerz für sich selbst.
Trotz seiner Verletzungen erkannte das Baumwesen die Notwendigkeit, das Übel ein für alle Mal zu verbannen. Es verwurzelte sich im Zentrum der verdorbenen Quelle, unter knarrenden Schmerzen, während die beiden Magiekundigen ihm mit ihrer magischen Kraft halfen (Baum 67 plus Pipf 16 plus Boon 25 = 108/100 + Delete von 5000 Erz). Der Kampf gegen das Übel war zäh, doch schließlich gelang es ihnen, die dunkle Macht zu brechen. Das Baumwesen begann zu erblühen, seine kristallinen Blätter glitzerten in der Sonne, während es wuchs und wuchs – und dann, plötzlich, erstarrte es. Die Läuterung des Ortes hatte ihren Preis gefordert, und das Baumwesen war nun nicht mehr als ein mächtiger, stiller Baum, der über die geheilte Quelle wachte.
Unter dem nun ruhigen Blätterdach stand Pipf nachdenklich und bemerkte etwas als er sich dem Baum näherte. Am Boden lag ein ungewöhnlicher Ast, der von den Wurzeln des Baumwesens gefallen war. Als er ihn aufhob, spürte er die magische Kraft, die in dem Ast pulsierte. Es war ein Teil des Wesens, beseelt von der Macht des Waldes und des Wassers. Ein letzter Beweis für das Opfer, das gebracht worden war, um das Minental von dem unheiligen Übel zu befreien.
Damit endet die Geschichte um den Wassernovizen Pipf, der einst von einer an ein Beliar-Artefakt gebundenen Seele eines alten Wasserhochmagiers ein Samenkorn erhielt bei seinem Aufenthalt im Kloster Innos von Khorinis und es mit seinen Brüdern zurück auf dem Magierplatteau des Kreis des Wassers aufzog bis es sich schließlich durch verschiedenste Umstände und Zufälle selbstständig gemacht hatte.
Viele Dinge sind geschehen die wohl keiner Vorrausahnen konnte, doch am Ende scheint sich alles wieder zum Gleichgewicht gefügt zu haben...
--- Hiermit ist das Kloster zurückerobert. Es fehlt nur noch die Restauration der magischen Gerätschaften wie dem Runentisch. Für BauRP bitte dann via Ticket anfragen wie gehabt. Achja und euren Baum habt ihr damit schon ![]()
Durch den nun sicheren und ruhigen Platz sind die Archäologie-Schätze auf dem Platteau oben in kürze komplett erschöpft. Dafür zieht nun Frieden an diesen Ort ein.
Zusammenfassung
Nachdem ein untoter Magier an diesem Ort verbannt wurde ist dieser noch lange nicht bezugsfähig.
Der Sandboden ist durchtränkt von schwarzer Asche. Diese wird anscheins nicht weniger. Solange dieser Zustand nicht beseitig ist werden sich immer wieder niedere Dienerkreaturen erheben. Etwas davon wurde abgetragen und gereinigt mit Weihwasser - aber es scheint noch nicht genug.
Der Boden des Gebiets scheint rein von aller schwarzen Materie, bisauf die Ausnahme, dass etwas zentral ein großer Fleck schwarzer viskoser Masse immer wieder an die Oberfläche dringt. Hier scheint alles Weihwasser der Welt nicht weiterzuhelfen. Hier und dort wächst ein kleiens Pflänzen auf der Erde des Bodens, doch alles an Pflanzenmaterial was sich dem schwarzen Fleck nähert stirbt ab. Manchmal hat man das Gefühl die Masse streckt sich sogar nach dem ein oder anderen Grashalm welcher nach kurzer Zeit nur noch ein Fleckchen Asche ist.Es ist derzeit Unklar wie man dieser Sache Herr werden könnte, jedoch hat sich das aufkommen von Untoten an diesem Ort auf ein Minimum reduziert.Dieser Ort ist geläutert. Ein großer Baum erzählt die Geschichte von Ausdauer und Hingabe für die Ordnung des Gleichgewichts.
Der letzt Fleck auf dem Boden brodelt. Etwas schlimmes bahnt sich an. Eine trügerische Ruhe herrscht über dem Kloster. Es sind keine Untoten mehr zu sehen...Die Bibliothek im Bergmassiv durchzogen von einem faulen Gestand in der Luft. Jeder der sich dort über längere Zeit aufhalten würde, würde starke beeinträchtigungen von Körper und Geist spüren. Diese Nebelschwaden bewegen sich kein Stück, auch beim stärksten Luftzug. Es scheint als ob diesem Ort ein Makel anhaftet.Die Bibliothek im Bergmassiv ist nur noch ein schwarzer rußbehafteter Raum.Ein grässlicher Schrei wurde eines Tages an jenem Ort gehört, es ist unklar was die Quelle und die Ursache davon sind.
Die Biblothek ist gereinigt und gesäubert. Jedoch steht sie komplett leer. Regale müssen neu aufgestellt werden, Tische ebenso. Die zuvor geretteten Utensilien wie z.B. Alchemie- und Runentisch sind alt und schmutzig, hier wird Öl, Lumpen, pflanzliche Putzmittel und ähnliches von Nöten sein.
Das Platteau oberhalb der Ruine ist infested mit Harpien. Wenn hier nicht die Nester ausfindig gemacht und zerstört werden, werden diese dort immer wieder Lagern.Die Harpyien wurden dezimiert. Durch das ausdünnen desGetiers dort oben wird der Ort schnell von allerlei Gesindel geplündert werden. Schätze werden weniger. Archäologiefunde werden sich nur noch über eine Zeit halten.Leider hat die Zugänglichkeit des Ortes dazu geführt dass immer mehr Plünderer die Artefakte auf dem Platteau oben mitnehmen und diese scheinen immer weniger zu werden...Mit dem Verschwinden der letzten Untoten wird bald kein Artefakt mehr übrig sein Aufgrund der plündernden Minentalbewohner, Korsaren und anderen Besuchern von Seewegen her.Immer wieder ist im Augenwinkel der Schemen einer Seele zu sehen welche an diesem Ort einen gewaltsamen Tod gefunden hat. Es ist fraglich ob man diese verbannen oder zur Ruhe bringen kann. Eventuell liegt der Schlüssel in der Vergangenheit dieser Person zu Lebzeiten.
- Freiheit - vorerst - vorrübergehend - aber keine Ruhe.
- Es sind keine Schätze mehr an diesem Ort zu finden.
Die Zurückeroberung ist nach knapp 2 Monaten und 10 Tagen abgeschlossen.

