Ich verstehe die Problematik, dass man sagt, wenn dein Charakter schon richtig krass ist, gibt es auch kaum noch Probleme mit lästigen Krankheiten, wie sie ein Neuling hätte.
Ob das am Ende zielführend ist, bezweifle ich jedoch. Logische Konsequenzen sind daraus nämlich, dass Neulinge der Magie, ihre Fähigkeit noch seltener Einsätzen oder damit gar nicht zum Zug kommen.
"Schuldige, wir nehmen dich nicht mit, du bist noch zu Unerfahren, Licht wirken könnte uns alle in Gefahr bringen."
Wobei ich auch sehe, dass erfahrenere Charaktere weniger Probleme damit bekommen sollten, durch lange Studien und Erfahrung mit diesen Problemen.
Für mich war die Darstellung von Manabrand bisher eher als eine Konsequenz bei Übernutzung gedacht. Wie bereits festgestellt, scheint es da ja einige Probleme mit den Werten zu geben - für mich klang es bisher eher als wäre es so gedacht:
Manabrand tritt vor allem bei Übernutzung, Kontrollverlust oder bei bestimmten Zaubern auf.
Wer maßvoll zaubert, ist fast nie betroffen. Nur Gier oder Not führen zur Krankheit.
Im Zuge dessen, vielleicht einige Ideen, die das Auftreten dieser Krankheit vermindern, ob davon was am Ende wirklich brauchbar ist, müssen andere Stellen Entscheiden:
Die Menge macht das Gift
Licht wirken? Kein Problem, mit Massenheilung oder Feuerwellen herumwerfen bis zum Abwinken? Weniger. Ganz im Sinne - umso mehr umso höher ist die Wahrscheinlichkeit sowas auszulösen. Das würde grundsätzlich auch die "Ich trinke eben 4 Tränke dann gehts weiter!" Dynamik lösen. Weil Magier die Magie im Wert von 2000 Mana wirken, dann ziemlich schnell damit zu kämpfen haben. Ebenso fungiert es dann als klare Darstellung der geistigen Stärke von Magieanwendern. Runen verbrauchen für das Wirken der Zauber weniger Mana als Schriftrollen oder Golem herzen. Bedeutet das ein unerfahrener Magier, der einfach Unmenge an Energie in ein Golemherz buttert, deutlich früher mit Manabrand zu kämpfen hätte, als ein erfahrener Magier, der seine Runen verwendet. (Weniger Manaverbraucht -> niedrigere Chance sich dabei auszulaugen.)
Prävention, statt Medizin 3.0
Anstatt das nächste Mittel mit sich herumzuschleppen, was man dann in dem Fall zu sich nehmen müsste, wäre die Idee das ein Vorbereiteter Magier, ein guter Magier ist. Ganz im Sinne von "Ich habe die letzten Stunden in der Vorbereitung auf diesen Moment meinen Körper und meinen Geist in Einklang gebracht." Wie funktioniert das? In der Kombination mit dem sowieso noch unfertigen Bete System an Göttlichen Schreinen! Damit hätte man direkt eine tiefere Verbindung und auch mal das Gefühl, dass die ewigen Gebete die Mitglieder der Kreise wöchentlich herunterbeten, sogar einen Sinn erfüllen!
Andere Ideen sind gerne gesehen 
Azdo