Da ich jetzt ein paar Stunden im Zug sitze schreibe ich wohl auch mal hier rein.
Faust August Marianus, später Graf Faust August Marianus von Goldschild.
Flüchtling vom Festland wie viele andere um in Khorinis ein neues Leben anzufangen und seine Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Er und viele hundert Flüchtlinge trafen in Khorinis ein und wurden empfangen und direkt verpflegt.
Der damals 37 Jahre alte Mann entschloss sein Glück am Großbauernhof. Die raue Art gefiel Faust zuerst und er machte direkt einen Freund mit Vash, der eine Massenschlägerei gewann und von Faust hochgezogen wurde nachdem ein anderer jenen hinterrücks niederschlug.
Beide jedoch entschieden sich den GBH zu verlassen als jemand in der Kapelle eine Statuette stiehl während eine Zeremonie abgehalten wurde.
Novize Jakub entschied sich die beiden in die Stadt zu nehmen und bei seinem Freund Gino einstellen lassen als Arbeiter.
Faust sollte als Rausschmeißer und Vash als Putzkraft arbeiten. Gino war zuerst skeptisch, willigte aber ein trotz der Überlastung der Kneipe. Es dauerte auch nicht lange bis Faust beweisen konnte, dass er ein verlässlicher Arbeiter war.
Nur eine Woche später versuchten zwei Störenfriede die Kneipe auszurauben. Faust gelang es alleine beide niederzuschlagen und rauszuwerfen.
Damit machte er sich sehr schnell einen Namen. Mit der Zeit übernahm er zusätzliche Aufgaben wie Geleitschutz in zur Goldmine, die ersten Turniere im Hafen und später sogar Training für die Leute in der Stadt. Er war einer der ersten neuen Bürger der Stadt und somit direkt eine der wichtigsten Personen unter den Neuankömmlingen im Hafen.
Viele Leute wurden gute Bekannte oder Geschäftspartner. Es würde fast den Rahmen sprengen sie alle zu erwähnen. Aber Freunde wollte Faust so gut wie nie machen. Mit wenigen Ausnahmen.
Von Streitereien, Schlägereien, Sumpfkrauthandel und Schwertschwingungen bis über zu Spot gegenüber alles und jeden - sogar als Schiedsrichter war Faust überall präsent in Hafen- und Unterstadt. Besonders mit Friedjof, Schorsch und Edric hat man ziemlich viel Mist gemacht. Davon abgesehen, dass Faust aktiv Leute oben bei den Bienen Leute wie Argothar und andere ausgesraubt und zusammengeschlagen hat.
Mit seinem Erfolg kam auch ein guter Ruf und viele Leute die gewillt waren ihm zu helfen bei seinem Aufstieg. Darunter die Caravelli-Familie, Reomar, Gino, Valorius und Eroean.
Als Patrizier gelang es ihm kurz danach den Posten des Hafenmeisters einzuführen und direkt zu erlangen. So baute er seinen Einfluss aus und übernahm einiges an Verantwortung die ihm exponentiell mehr Kontakte, Einkommen und Mittel gab. Auf dem Weg machte er sich seinen ersten Festangestellten durch Edric. Er war zwar nicht der einzige, aber der eine selbst nach zehn Jahren geblieben ist. Nach fast zweieinhalb Jahren kam es dann dazu, dass Faust die Möglichkeit erhielt Adeliger zu werden. (erneut, Backstory und so Blabla)
Es gelang ihm die Zustimmung des Abts Nanrael und Lord-Kommandant Cort zu erhalten. Einmal für die Bergung eines Dämonenbuchs in der Kanalisation und das andere Mal für das Versenken einer Ork-Galeere die Handelsschiffe überfiel. Einige Wochen später war dann auch der Tag.
Faust wurde als zweiter Mann in den Adelsstand erhoben und war damit einer der politisch wichtigsten Männer der gesamten Stadt.
Viele Dinge geschehen in der Zeit neben der Untoten-Krise. Die Ausbildung zum Goldschmied, Expeditionen mit Orden, Stadtwachen, einzelnen Söldnern oder anderen Zivilisten und VIELE Turniere.
Leider überleben nicht alle solche turbulente Zeiten und schlussendlich verloren Faust und sein Freund Urist ihren Mentor, Gino. Nachdem dessen bester Freund Uwe starb, verfiel er in tiefe Depressionen die Urist und Faust nicht lindern konnten. An einem Nachmittag während Faust Training gab und Urist sich eine Woche freigenommen hat, entschloss sich Gino für den Strick und nahm sich das Leben. Faust nahm seinen Mentor vom Strick runter und gab ihm ein Begräbnis. Einige kamen und gingen während der Zeremonie. Faust blieb einige Zeit und hinterließ auch seine Trauer. Von diesem Punkt an war es für ihn die Pflicht geworden nicht mehr über den Tod anderer zu trauern sondern sie für ihr Leben zu feiern, wie Gino es ihm beigebracht hatte, aber nicht selbst einhalten konnte.
Vom Kampf gegen den Schattenlord Lord Cort mit vielen anderen Mitstreitern, der Organisation von Nachschub vom Festland bis zur Befreiung des Großbauernhofs und einem Wettrinken gegen einen Geist machte Faust als Zivilist viel mit und konnte sich als Ebenbürtig bezeichnen im Vergleich vieler Kämpfer zumindest in seiner Kompetenz.
Er wurde zum Handelsbeauftragten für den Erzhandel und Vogt für den Orden in Khorinis. Damit kamen viele Pflichten, viele Herausforderungen, viele neue Möglichkeiten und sehr viele andere neue Dinge.
Vom neuen Hafendiener Musaf bis hin zum Aufstieg in Adelstiteln, Konflikte in der Verwaltung der Stadt und mutmaßlichen, jedoch erfolglosen Prävention von Gavin's Einflussnahme von Khorinis. Doch nie würde Konflikt mit Faust spezifisch gesucht. Es gab nie einen Grund für Leute. Trotz seines großen Mundwerks und herablassenden Art machte er sich kaum Feinde. Schlussendlich vermutlich weil er immer versuchte, egal von welcher Fraktion außerhalb des Minentals einer stammte - Faust war gewillt zu kooperieren und Konflikten zwischen anderer zu ignorieren und alle gleich zu behandeln. Schließlich kümmerte er sich um den Erzhandel und Überseehandel abseits des Hafens und seiner Turniere. Da braucht man nicht noch mehr Probleme.
In der Zeit als die Flut auf Khorinis ihr Unwesen getrieben hat, war Faust nicht mehr sonderlich im Vordergrund und erledigte schlicht seine Aufgaben. Mit seinen Gefolgsleuten unterstützte er den Orden so gut er konnte. Jedoch endete es nicht so gut für Kommandant Dwain der Fausts Scheiße ausbaden durfte als ein Bandit den Freiherrn provozierte als Faust ihn auf Diebstahl konfrontieren musste. Die Gefahr der Flut war bewältigt aber Dwain musste dran glauben. Natürlich war Faust nicht der Meinung, dass er das falsche getan hat. Er war nur nicht zufrieden mit den Konsequenzen.
Die Lage war sehr überspitzt zwischen den Fronten und großer Streit zwischen allen Seiten war präsent. Die schlimmste Seite war jedoch Haus Gagneux. Sie hatten die Stadt mittlerweile praktisch in der Hand und bauten auf Kriegstreiben gegen den Großbauernhof. Orden, Adelige, Gefolge und teilweise einzelne Bürger lehnten diese Haltung ab was schlussendlich zu einem Putsch seitens Gagneux führte. Zwar nicht erfolgreich, aber dennoch schädlich für Khorinis. Vor allem durch den Tod von Lord-Kommandant Argothar. Nachdem die zwei einflussreichsten Paladine innerhalb kurzer Zeit verstorben sind, ging es beständig bergab für den Orden, welcher permanent versuchen musste sich erneut aufzubauen. Leider ohne Erfolg selbst nach über 7 Jahre.
Nachdem die Anhänger von Gavin aus der Stadt getrieben wurden nachdem sie es nicht geschafft haben diese komplett zu übernehmen, machten sich vor allem Zereus, Musaf und Faust daran sie wieder auf Vordermann zu bringen.
Darunter gehörte auch die Organisation mit dem Orden. Welcher schließlich entschieden hat, dass es keinen Statthalter geben wird bis auf weiteres. Ein Rat wurde aufgebaut, bestehend aus den Adeligen der Stadt und später sogar vom Hof.
Ich könnte noch so viel mehr schreiben und erwähnen, aber das mache ich ein andermal und editiere hier wenn ich die Zeit dafür habe.
Es gibt so viele kleine Geschichten und Ereignisse auf Khorinis und Faust war bei einem guten Teil beteiligt.