Die Geschichte von Bertolf

  • Das Event nimmt langsam sein Ende, ebenso enden viele Stränge.
    Nach und nach veröffentliche ich die Geschichte von Bertolf.

    Kapitel 1 Die Ankunft

    Angekommen als Löhner, Sohn eines Bauern, betrat er die Hafenstadt Khorinis mit Begeisterung und Wissenslust. Bertolf war ein ungepflegter Taugenichts, der die einfachsten Aufgaben begeisterte. So arbeitete er hart, bis er einen Besen bekam. Seine Wunderwaffe. Nun war er bekannt als der Mann, der nur fegt. So lernte er auch Faust kennen, als er die Blutlache, die der große Mann hinter sich zog, reinigte. Der Graf belohnte ihn reich. Seinen Feierabend verbrachte Bertolf im Gasthaus. Dieses wurde damals von Gavin und Baltos geführt, in kurzer Zeit wurde Bertolf ein gern gesehener Gast. Gavin riet ihm, dass er das Lesen und Schreiben lernen sollte, da dies meine Chancen in der Stadt verbessert. So traf er auf Thorbrand, damals ein netter Nordmarer. Thorbrand war derjenige, der dafür sorgte, dass Bertolf Lesen und Schreiben lernte und fortan einen Wert hatte. Die Geschichte um Bertolf zog seine Kreise, so wurde Bertolf irgendwann ein Teil des Stadtbilds. Gold und Reichtümer lehnte Bertolf stets ab, wenn es passte. So sammelte er seine Stimmen zum Bürgertum, ohne je eine Aufgabe zu lösen oder stets nach dem Titel zu verlangen. Er erhielt 4 Stimmen aufgrund seiner Art, seiner Gutmütigkeit und seiner niederen Arbeiten. Graf Zereus belohnte später Bertolf mit einem Pinsel und somit war der Weg zum Stadtreiniger durch Adelards Hilfe und Zereus seine materielle Unterstützung gesichert. Bürger der Stadt, mehr als Bertolf sich je erhoffte, erfüllten ihn mit Stolz und Glück. Im Verlauf freundete er sich mit Hynek und Dadglis an. Dadglis war hierbei ein wichtiger Freund und Leidensgenosse, als man Löhner war. Der Hühne aus Nordmar, der es schaffte von der Sklaverei zu fliehen. Ebenso lernte Bertolf Astelan kennen, damals ein gläubiger Gefreiter, der ein Ebenbild der königlichen Moral war. Er diente der Stadt und dem König wie kein anderer. Ein weiterer wichtiger Freund wurde Benlin. Der ewig-korrekte Schreiberling, die gute Seele der Stadt. Doch der Frieden…der Frieden hielt nicht lange.

    Einmal editiert, zuletzt von Mordrith (31. Januar 2025 um 19:37)

  • Kapitel 2 Risse in der Mauer



    Bertolf erfuhr immer mehr von den Machenschaften von Argothar. Der Unmut der Miliz und die Ungerechtigkeit der Kirche. Lügen? Wahrheiten? Alles aus Gavins Mund wurde geglaubt, als wäre es fest in den Büchern verankert. Gavin kümmerte sich mit seinen Leuten um Bertolf, als wäre er ein Bruder. Bertolf erfuhr immer mehr über die Probleme und die Gefahren der Stadt, zuletzt auch über die kriminellen Verbindungen hinter Musaf. Bertolf wurde beauftragt, Tränke und Güter zu besorgen. Zu dem Zeitpunkt wusste er nicht, dass ein Putsch bevorsteht, er dachte, es geht um eine große Jagd. Natürlich erledigte er die Besorgungen und half, wo er kann. Das Haus Gagneux bot hierbei Bertolf die Gefolgschaft an, doch er lehnte ab. Er war sauer auf die Adelshäuser und dessen Lügen. So bot er an, ein Spion zu werden. Gavin war stolz auf Bertolf und schleuste ihn über Edrics Lehre für Bertolf zu Graf Faust. Man erklärte Bertolf, dass es wichtig ist, dass mehrere Leute verschwinden müssen, damit Gerechtigkeit herrscht. Er nannte Faust und Zereus. Bertolf, sichtlich unglücklich über den Zustand der Stadt, verstand das Problem und schwor, nicht zu ruhen, ehe die Namen von der Insel getilgt worden waren.


    Eines Abends wurden alle Gefolgsmänner und die Miliz in das Gasthaus gerufen, Bertolf auch. Es wurde geredet, gefeiert und sich ausgetauscht. Aber nicht wie sonst. Sirius, ein Freund von Bertolf und mit Adelard wohl einer der besten Freunde, stimmte ein trauriges Lied an. Ein Lied über Lug, Betrug, Verrat und Widerstand. Das Lied hatte eine Note von Angst und Aufopferung. Später verriet Sirius, dass etwas passiert und Bertolf sich von der Stadt fernhalten soll. Er versprach jedoch, dass sie sich wiedersehen werden. Sie meinten, dass die Wahrheit ans Tageslicht kommt und die Zeiten der Gespräche vorbei sind. Der Wein und Schnaps floss reichlich, sodass Sirius, Adelard und Bertolf noch um die Häuser ziehen. Ihre Reise endete vor der Unterkunft von Valorius. In Brüderlichkeit pissten alle 3 gegen das Holz seiner Behausung.

  • Weil Faust nervte. :red_heart:


    Kapitel 3 Der Untergang



    Bertolf vertraute den Worten Sirius und verließ die Stadt. Nach einigen Tagen kam Bertolf wieder, doch war alles anders. Die Stadt war verwüstet, tote Menschen lagen in den Straßen. Als Bertolf umherwanderte, versunken in Gedanken und zitternd vor den Gesichtern der Toten, entdeckte dieser nun Adelard. Adelard starb. An diesem Punkt brach Bertolf. Der lustige, nette und arbeitssame Löhner ist gestorben. Anstelle diesem erhob sich etwas anderes, manche sagten, es wäre Gavin selbst, der in Bertolf gefahren ist. Von diesem Moment an galt sein ganzes Leben der Rache und des Hasses. Fortan kümmerte sich Bertolf um den Leichnam von Adelard, ignoriert von allen anderen, auch von Urist. Die Stadt, die den Putsch “verteufelten”, kümmerte sich nichtmal um ihre Gefallenen. Bertolf erkannte eines: Ein Menschenleben ist nichts wert in der Stadt. Selbst der freiwillige Gang ins Minental um die Leiche Adelards zu überstellen, wurde ignoriert. Die einzige Person, die Bertolf probierte zu unterstützen, war Meister Jasper.

  • Kapitel 4 Der Widerstand



    Bertolf gründete den Widerstand. Einige schlossen sich direkt an, andere mussten überzeugt werden. Fortan organisierte Bertolf den Widerstand, das neue Haus Gagneux. Es wurden Rollen aufgeteilt und Positionen besetzt. Nach und nach wurden Erfolge errungen. Bertolf belog das Kloster um 3000 Gold mit einer Lüge um eine geplünderte Kiste im Gasthaus, die nie sein Gold beherbergte. Dadurch, dass Urist sich einen Scheiß um den Leichnam von Adelard scherrte, brachte Bertolf die gleiche Geschichte bei Urist und erhielt abermals 1500 Gold. Somit war genügend Gold vorhanden, um den Widerstand aufzubauen und die richtigen Leute zu bestechen. Bertolf konnte sich bei Graf Faust beweisen und wurde als Gefolgsmann aufgenommen. Astelan und Benlin verfolgten gespannt den Verlauf von Bertolf. Sie merkten, dass er nicht derselbe ist. Alles gipfelte irgendwann in einem Streit zwischen Bertolf und Astelan in der Goldmine. Bertolf würde den Kampf zwar physisch unterlegen, doch Astelan zeigte am Ende Verständnis für Bertolf. Etwas, was Bertolf bis dahin lange nicht erlebt hatte. Benlin hingegen probierte meist kühl und rational zu handeln, er wusste, dass sein neuer Posten als Statthalter von Worten abhängt, doch Bertolf konnte ihn vergeben, auch wenn er um Benlins Geheimnisse ahnte. Langsam wurden die Rollen ersichtlich. Die Fraktionen waren unterwandert - alle. Doch als herauskam, dass einer den Putsch durch seine flinken Füße vereitelte, stieg in Bertolf das Interesse am Tod. Dann kam die Nachricht, dass Gavin und Baltos verstorben sind. Big soll Gavin umgebracht haben, obwohl Gavin ihn beim Putsch rettete. Baltos Mörder sollten aber Bertolf für immer verborgen bleiben. Nachdem der Hausherr starb, erkundigte sich Bertolf genauer über den Ablauf des Putsches. Ein Name fiel....

  • Kapitel 5 Die Finte



    Shadrus…Shadrus…Shadrus. Der Narr. Der Tölpel. Das Maskottchen des Ordens. Bertolf unterbrach seine Planung und musste agieren. Shadrus musste sterben. Bertolf bereitete mehrere Aushänge vor und denunzierte Shadrus, verunglimpfte ihn und setzte ein Kopfgeld aus. Viele waren interessiert, doch ein Mann meldete sich. Ein Mann durchschaute Bertolf und wusste von seinem Reden, was er verbirgt. Tarcos. Tarcos, der stinkende Bandit. Fortan waren Bertolf und Tarcos ein Bund. Tarcos versprach, dass er Shadrus töten werde. Lange währte die Ruhe, Bertolf lernte Altay kennen und lieben. Altay war neben dem Haus Gagneux ein wichtiger Freund und Begleiter. Doch vieles änderte sich, als Noric im Hafen auftauchte. Noric wurde ab da an Bertolfs Schützling und Bruder im Geiste. Noric wurde direkt für das Haus Goldschild rekrutiert. Er sollte mein Erbe werden, so wie ich Gavins Erbe war. Noric stellte sich anfangs als Tölpel heraus, jedoch wuchs er mit seinen Aufgaben und seiner Zeit auf Khorinis. Doch eine Sache fehlte Noric. Hass. Er war zu gutmütig, jedoch sollte es nicht sein Nachteil sein. Das Haus Gagneux verbreite immer weiter die Lügen über Shadrus, bis dieser sich zurückzog und nicht mehr gesehen worden war. Ein Erfolg? Ja. Doch war unser Durst auf Blut nicht befriedigt.

  • Kapitel 6 Graf Faust und das verkannte Böse



    Graf Faust stellte sich als ignoranter, arroganter P*ss*r heraus. Wer hätte es gedacht? Jedoch war er nun Bertolfs Ziel, solange Shadrus verschwunden ist. Bertolf probierte seinen Worten zu Lauschen und sich von ihm formen zu lassen, um ihm zu gefallen, jedoch war dies weitaus schwieriger als gedacht. Als Gefolgsmann von Faust ist man nichts anderes als ein Sklave mit Privilegien. Für Geister wie Furatus und Edric was angenehmes. Sie mussten Arbeiten wenn Faust was sagte, dann wurden sie in Ruhe gelassen. Für Bertolf? Chaos. Als Bertolf merkte, dass Faust ein schwieriges Ziel wird, baute er lieber sein Netzwerk auf. Wie das Schicksal wollte, traf er auf Aradea. Aradea, eine junge blonde Frau, anfangs wurde sie von Dadglis vorgestellt. Sie war nett, zuvorkommend und wissbegierig. Damals erheiternd, heute ein Fehler, sie nicht gleich beseitigt zu haben. Sie stellte sich als machthungrige Fanatikerin heraus. Speichelleckend nach oben, tretend nach unten, laut Bertolf. Jedoch ist immer der Schein der “braven und liebevollen” Nordmarerin zu bewahren. Sie gab sich mit Gesocks ab und wurde letztendlich vom Kloster rekrutiert. Als Bertolf sie fragte, wer sie sei, das Kloster oder Aradea, antwortete sie strikt, sie verkörpert das Kloster. So lernte Bertolf den Glauben hassen. Doch war sie eine willkommene Abwechslung für Bertolfs Streitsucht. Währenddessen arbeitete Bertolf immer weiter und weiter daran, dass Furatus und Edric überlaufen. Edric schmiedete ein Schwert. Ein Schwert, welches seine Meinung klar äußerte, doch Furatus versprach auf sein Leben, dass dieser mit Bertolf auf Ewigkeit zusammenhält. Alle Wege zu Faust schienen offen, doch dann kam ein gravierender Fehler.

  • Kapitel 7 Die Kammer, das Tribunal und der große Mann


    Durch dummen Zufall fand Bertolf eine Kammer, unredlich, was sich in ihr befand. Es sei gesagt, dass der Tod in dieser Kammer zum Greifen nah ist. Eine Kammer, die bei einem Fehler dir sofort das Leben raubte. Leider zog er einige mit hinein. Doch diese Erfahrung sollte ihm später nützen. Die Kammer sollte später dafür sorgen, dass Bertolf ein relevanter Geheimnisträger werde und immer im Interesse von Beliarsschergen stehen würde.

    Die Ereignisse der Kammer führten zu tiefe Spuren in Bertolfs Seele. Auf dem Weg zum Kloster, zum Tribunal, dachte Bertolf noch darüber nach, ob er mit der Unterstützung von Furatus und Edric, dem Graf das Leben nehmen könnte. Doch Bertolf entschied sich dagegen. Sein Glück, Bertolfs Pech. Als das Kloster über ihn urteilen wollte, merkte er jedoch, dass der Graf wirklich keinen Wert auf sein Leben gab. Also erneuerte er sein Versprechen, welches er Gavin schwor. Bertolf wird den Graf zu Fall bringen. Das Urteil beinhaltete die Strafe, dass Bertolf wochenlang unter Aradea dienen musste. Diese nutzte ihre Macht und ihre Magie, um Bertolf ihre Dominanz zu demonstrieren. Bertolf verlor an einem ihrer “Spielchen” das Gleichgewicht und stürzte in den Klostersee. Aradea rettete ihn. Weil er Bertolf war? Nein. Sie wusste, dass der Graf einflussreich ist. Der Graf war sein Schutzschild, ungewollt. Bertolf erkannte den Wert von Graf Faust. Solange er einen Nutzen für ihn hat, wird er ihm dienen.

  • Kapitel 8 Die Klippe und dessen Besucher



    Mehrere Monate vergingen, als Bertolf aus dem Kloster entlassen wurde. Erzählungen besagen, er musste sich Wotan in einer philosophischen Diskussion stellen. Sein Weg führte ihn zurück in die Hafenstadt. Bertolf, teils gereinigt, teils gebrochen, probierte nun ein “normales” Leben anzustreben. Einige Monate vergingen.
    Bertolf war mittlerweile ein anerkannter Patrizier, angehender Unternehmer, Totengräber und weiterhin ein wichtiger Teil der Stadt. Eines Tages kreuzten sich Tarcos und Bertolf seine Wege. Tarcos überreichte Shadrus seinen Schädel. Ein Sieg auf voller Linie. Tarcos berichtete, wie er den ehemaligen Streiter winzeln ließ, bevor er sein Leben nahm. Bertolfs Herz füllte sich mit Freude und der altbekannten Sucht nach Rache. Doch was ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt? Glück. Also teilte Bertolf dieses mit der Stadt. Auf der Klippe bei den Harpyien am Landgut stellte er Shadrus seinen verwesten, zur Unkenntlichkeit entstellten Kopf aus. Im Verlauf sammelten sich viele Tote unter Bertolf. Ihre Gräber wurden mit einem Holzkreuz auf dem Berg markiert, der Blick gen Stadt, damit sie sehen, wie die Stadt blüht, während sie verroten. So stahl er den Kopf von Big und verbrannte letztendlich Hades. Alles Feinde des Haus Gagneux. Doch gingen alle außer Shadrus mit dem Wissen in das Reich Beliar, weswegen der Mord geschah. Das Letzte, was sie hörten, war :”Für Gavin.” Die Klippe besorgte einige, als Bertolf damit liebäugelte, die Stadtwache zu übernehmen, entfernte er die ausgestellten Kadaver um die Spuren zu verwischen.

  • Kapitel 9 Die Unterwanderung



    Die nachfolgenden Ereignisse dienten nur dem Netzwerks und der Organisation. Astelan wurde nach und nach von Bertolf beansprucht. Der Kontakt zu ihm erwies sich als nützlich, jedoch entstand daraus eine wahre Freundschaft. Ebenso arbeitete Bertolf an seiner Reputation. Mittlerweile haben fast alle Mitglieder des Haus Gagneux die Stellen besetzt, die wichtig waren. Nur der Teil des Haus Gagneux, welches die Stadtwache übernehmen sollte, versagte. Bertolf ergatterte sich währenddessen die Küstenkrone. Er führte dies in Ehren von Gavin Gagneux und dessen Willen. Schnell übernahm die Küstenkrone die Relevanz und wurde ein beliebter Ort. Von dort aus freundete sich Bertolf mit Larion und der Stadtwache an, damit sein Weg in die Stadtwache geebnet wird. Nach dem Gasthaus stand ganz klar das Ziel, die Stadtwache zu übernehmen. Grimaldus erwies sich jedoch entgegen seiner Erwartung als kompetenter und gerechterer Hauptmann. So entschied sich Bertolf trotzdem für die Stadtwache, da Graf Faust keinen Nutzen mehr für ihn hatte. Bertolfs Ziel war es zwar, die Stadtwache zu übernehmen, aber Grimaldus war kein Feind. In dessen Verlauf kam es auch zur Ergreifung von Stefano und dessen kläglichen Rest des Hauses. Schnell wurde Bertolf eines klar. Dort, wo Banditen, Unheil und Kriminalität sind, ist das Kloster nicht weit entfernt. Dies war Bertolfs letzter Dolchstoß was den Innosglauben angeht. Im Verlauf erschienen viele Freunde, Feinde und Fremde….

  • Kapitel X Das Ende


    Doch dann kam Eskalon…und alles änderte sich. Überlebende und Rückkehrer erzählen unterschiedliche Geschichten. Gefreiter Bertolf, der am Kriegsrat teilnahm - Kompetenz oder aus Freundschaft zu Astelan? Vetternwirtschaft oder Stratege? Darüber könnte jeder etwas anderes behaupten. Man sah jedoch, wie er sich um Marco sorgte und ihn beschützte, sein Fehler war es, dass er ihn Ravik in die Obhut gab. Ein schwerer, fataler Fehler.

    Was auf dieser Insel geschah, nachdem der klägliche Rest, darunter auch Bertolf, gefangen genommen worden ist. Darüber gibt es Erzählungen. Manche sagen, er hatte einen Plan, andere dachten, er täuschte den Plan vor und manche sagen, dass Eskalon Bertolfs Seele gebrochen hat. Als die Eskalontruppe jedoch kläglich versagte, wie auch schon in Khorinis, war Bertolf anders. Der geschundene Körper war kühl, massakriert und gebrochen. Doch seine Augen wirkten konzentriert, wissend. Eines Nachts wurde er aus seiner Zelle geholt, es hieß, er wurde gekauft. Von da an war Bertolf verschwunden. Für immer.

  • Wenn Bertolf noch was sagen könnte...


    • Dadglis - Ein Hühne aus Nordmar, gutmütig, ehrlich und bestrebig. Ganz egal was er machte, er machte es immer aus Wohlwollen gegenüber anderen
    • Faust - Er könnte wahrlich der mächtigste Mann sein, doch fehlt ihm ein wichtiger Teil - Empathie, deshalb wird er alleine und verbittert eines Tages sterben
    • Edric, Noric, Furatus - das Testament sagte alles über diese Helden
    • Astelan - manche hörten, wie Bertolf ein Gespräch mit ihm führte unter Tränen, was gesagt wurde, wird wohl nur Astelan wissen
    • Benlin - der wohl korrekteste Statthalter, den es je gab. Gütig aber gerecht und wenn er gerecht wurde, dann mit aller Härte. Ein Mann, der dazu begabt wäre, eine Hauptstadt anzuführen und zum Ruhm zu verhelfen - bürokratisch.
    • Altay - Bertolf und Altay waren zusammen mehr Kinder als Erwachsene und wenn beide sich trafen, erfüllte sich die Straße mit Gelächter und Freude.
    • Eroean - der gewitzte, lüsterne Sack - knausrig aber für allerlei Schabernack zu haben
    • Grimaldus - der wohl beste Hauptmann, den die Stadt je hatte - halte dich an deinen Weg
    • Valorius - Bertolf wünschte ihm nur das schlimmste aber nie den Tod
    • Aradea - Achte auf deinen Rücken, Hochmut kommt vor dem Fall
    • Ceves - der Mann vom Landgut, unscheinbar aber nützlich
    • Mikelsen - auch wenn er es nicht wahrhaben wollte, so könnte er ein Bruder von Gavin gewesen sein, seine Loyalität gegenüber den Wahren wurde jedoch von Bertolf nie angezweifelt
    • Eberhard & Scythe - Bertolf hatte nie vor euch zu betrügen, so viel sei gesagt, doch seid ihr nun am Zug. Beweist, worauf wir geschworen haben.
    • Leonhard - eine gute Seele mit den falschen Freunden
    • Shadrus - Möge Beliar nicht gnädig mit dir sein und dich auf ewig peinigen
    • Dion - Bertolf fühlte sich mächtig, als er sein Auge nahm, jedoch tat es ihm leid. Er wünschte, es wäre das von Aradea, Woronir oder Thorbrand gewesen. Es traf den Falschen.
    • Gam - Ein Mann von Ehre und Stärke. Vermutlich der Stärkste unter allen. Bertolf wünschte, er hätte ihn näher kennen gelernt.
    • Ramires - Der Mann der immer das Risiko suchte, ähnlich wie Bertolf, jedoch wohl weiser oder feiger, deshalb lebt er noch
    • Tiercel und der Hof - man hätte euch niederbrennen sollen, als man die Chance dazu hatte, es kam noch nie etwas Gutes vom Hof, wie es einst Gavin sagte
    • Zereus - Nach Graf Faust sein Fall, wärst du der nächste gewesen, dein Leben hast du Gavin zu verdanken, da er Faust als wichtiger erachtete
    • Gisbert - Quatschkopf aber ein guter Quatschkopf
    • Gartor - Wer weiß woher er kam, wann er kam und warum er kam, doch er erwies sich als würdiger Nachfolger der Küstenkrone, auf dass er den Namen behält und ihm alle Ehre macht
    • Tarcos - stinkender Scheißhaufen aber immer für die Drecksarbeit gut, der beste Feind den man haben konnte
    • Allistair - am Ende stellte sich Allistair als treuen und loyalen Gefährten heraus, einst der Schreiner der um sein Betrieb bangte und nun ein stattlicher Ritter - auch wenn viele ihm durch Macs nicht vertrauen - Bertolf wäre Allistair immer beigestanden
    • Elora - komm endlich mit Benlin zusammen, gebt euch eine Chance
    • Wotan - Machthungrig, selbstverliebt, aber gerecht, dein Weggang sorgte dafür, dass Innos Bertolf verließ.
    • Ravik - Bertolf würde ihm alles Glück wünschen und hoffen, dass er seinen Weg erfolgreich bestreitet, jedoch würde er es nie äußern, da er allein am Tod von Marco schuldig war.
    • Larion - Erst warst du ein Werkzeug meiner Manipulation, doch dann warst du ein Freund. Bertolf wünschte, er hätte dich früher kennengelernt und vor allem schätzen gelernt.


    • Tannjew - Blut ist dicker als Wasser und Bertolfs Blut hat dieselbe Farbe wie deins.
    • Gavin, Sirius, Baltos, Edwards, Bilbo, Adelard - Die Familie, die viel zu früh ging. Jeder. Die Geschichte schreibt der Sieger und der Sieger wird vom Kloster bestimmt. Die Geheimnisse wurden weitergegeben, der Segen des Hauses wurde vererbt und eure Taten gingen in die Geschichte ein. Ein Adelshaus, wie kein anderes. Durchweg alle Helden und ehrenvolle Männer, die handelten anstatt zu warten. Ohne eure Aufopferung, wäre Khorinis ein Ort ohne Wahrheit. Wir sehen uns in den heiligen Hallen. Für Gavin.


    Damit verabschiedet sich Bertolf von euch! Es war mir eine Ehre ihn auszuspielen und ich hoffe, ihr hattet ebenso Spaß!


    Info! Alles IC Ansichten, OOC liebe ich euch alle, bleibt bitte so wie ihr seid und eure Charaktere waren große Klasse!

  • Dadurch das Tannjew gestorben gibt es ein Bonuskapitel. Wenn mehr sterben, gibt es mehr Kapitel :face_with_tongue:


    Kapitel "Das Haus Gagneux"



    Während all der Zeit, war das Haus Gagneux der Mittelpunkt von Bertolf. Doch er war nie alleine. Er erhielt Unterstützung von Tannjew. Lord Kommandant Tannjew von Vardhal. Er war es, der Bertolf die Köpfe besorgte und einige Hinrichtungen anordnete oder vollführte. Ebenso versorgte er ebenso Bertolf mit Gold, Gütern und Gefälligkeiten. Ziel war es, dass die Stadt in der Hand des Haus Gagneux kommt. Tannjew als Lord Kommandant, Bertolf als Hauptmann. Und der Rest? Der Rest in den anderen Rollen der Lager. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis jedes Lager ein Gagneux Mitglied in den obersten Riegen hat. Durch den Wegfall von Tarcos bleibt wohl die Bande ewig dem Griff des Haus Gagneux verstohlen. Vielleicht starb Tannjew und Bertolf ist verschwunden. Doch die neue Generation des Haus Gagneux ist gewappnet, agierend im Untergrund und der aktuelle Wandel auf Khorinis, hilft dabei.

    Die Geschichte zwischen Tannjew und Bertolf begann als der Putsch geschah, Bertolf sprach mit diesem und fragte ob er aus der Stadt darf, da er das Haus aufsuchen wollte, da er eine Nachricht hatte. Tannjew bot sich an zu begleiten, jedoch kannte Bertolf diesen kaum und dachte, Tannjew wolle diese überführen. Lange Zeit blieb es still zwischen den beiden, doch dann bekam Bertolf das Erkennungsmerkmal des Haus Gagneux. Ebenso gab man Bertolf den Tipp, man solle es Tannjew zeigen um seine Loyalität zu testen. In einem unscheinbaren Gespräch zeigte Bertolf den Ring und Tannjew nickte lächelnd. Folgend waren beide unzertrennlich. Wurden sie gemeinsam gesehen? Nein. Besprechungen des Haus Gagneux wurden akribisch im Verborgenen gehalten. Absprachen auf den Straßen waren kurz. Prägnant. Tannjew unterstützte den Untergrund mit Gold und Gefälligkeiten, ebenso wusste Bertolf, dass unter Tannjews Herrschaft, ihm niemals ein Haar gekrümmt wird. Ob Bertolf je vom Tod von Tannjew erfährt? Vermutlich nicht. Doch nun wartet in der Halle der Helden ein weiteres bekanntes Gesicht auf Bertolf.


  • Weil es OOC Nachfragen gab und ich mit Sicherheit einige vergessen habe:


    Mervin - Eine Seele der Stadt. Teure Preise aber leider der ewige Knecht von Rhukart seiner Wollepolitik. Immer ein Lächeln auf den Lippen auch wenn Bertolf ihn gerne hinters Licht führte was das Seegras angeht
    Urist - stattlicher Lord Kommandant, Respekt und Disziplin merkte man in seiner Nähe, doch seine Augen waren müde und desinteressiert. Ein alter Mann, der nur noch seine Ruhe suchte und am Ende bekam, fingen die Probleme nach ihm an oder wurden sie nur schlimmer? Keiner weiß es.
    Jasper - Neben Dion ein wichtiger Begleiter von Bertolf. Er half ihn, führte Diskussionen und zeigte nie seine Überlegenheit sondern agierte immer mit Worte. Das Sinnbild eines Magiers.
    Woronir - aggressiv, spöttisch, geheimnisvoll - Öffentlich ist Woronir für Bertolf das, was er immer hasste. Jedoch gab es ein Gespräch zwischen Woronir und Bertolf in dem sich Bertolf öffnete und Woronir zutraulich wirkte...er unterbrach es jedoch um mit Blitzen um sich zu werfen
    Benno - Der Einzige aus der Eskalonbande, den man trauen und leiden konnte. In seinem Herz schlug dass eines Seemanns und sein Wille war stets ein guter.
    Azdoshan&Henris - elendige Halsabschneider und Diebe - Henris schuldet der Küstenkrone immer noch 500 Rauchschinken
    Stefano - Die Höhle hätte dein Zuhause werden sollen, doch die Kontakte und die Korruption retteten dich - Glück für dich, Pech für Bertolf
    Keno - Netter Mann, falsches Adelshaus - Man hätte Freunde werden können aber unsere Herkunft hätte das nicht geduldet
    Daud - Jeder wusste dass du ein Teil des Putsches warst, du bist gestorben, weil du es nie zugeben wolltest...eine Schande, zu Heldentaten sollte man stehen
    Edwards - Die Stadtwache in Person, Seemann und treuer Freund. Dein Tod war ein etwas, was nicht geschehen sollte. Auch du wirst auf Bertolf in der Halle der Helden warten.
    Okin - Vermisst. Ein wichtiger Finanzierer und Unterstützer des Haus Gagneux. Mögest du irgendwann wieder auftauchen
    Lumenga - ein wichtiges Gesicht der Stadt, manche deiner Taten waren fragwürdig, jedoch stets im Interesse der Stadt gehandelt
    Tallion - ebenso wie Edric ein stiller Held der Stadt
    Musaf - Schmierig, schleimig, nicht greifbar - Ein Feind der selbst für mich zu groß war, das Haus hinter Musaf und dessen Freunde wäre wohl der Tod von Bertolf gewesen, demzufolge stellte er sich in ihrer Nähe immer dumm, damit er nicht in den Fokus gerät

    An meine engsten Freunde:

    Furatus


    Edric



    Noric


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