Benno der ordentliche Ex-Eskalöhner

  • Über ein Jahr ist es nun her seit dem Benno seine Heimat auf dem Festland verlassen hat um mehr aus sich zu machen als nur ein einfacher Bursche der bei ein paar Fischerhütten nahe Silden aufgewachsen ist. Seine engsten Vertrauten wüssten die genauen Gründe - aber da diese immer weniger werden behält er es vor diese Gründe immer seltener zu nennen. Direkt nach seiner Ankunft auf Khorinis hatte er Glück das er gleich die richtigen Leute traf. Im ersten Monat bekam er nicht nur die Grundgriffe gezeigt im Minenhandwerk, sondern lernte dort auch die Mannschaft der eskalonischen Expedition kennen. Diese machten ihm ein Angebot das er nicht ablehnten konnte und deshalb schwor er alle Aufgaben zu meistern um als Anwärter aufgenommen zu werden.


    Bereits in den ersten Wochen während der Invasion der Korsaren wollte er seinen Mut zeigen und schloss sich seinem damaligen Mentor Caesarion (rechts) an um in das Minental zu stürmen und zu "helfen." Mit nichts weiter ausgerüstet als einer rostigen Klinge und seiner treuen Minenarbeiterhose folgte er den Leuten von Khorinis - und überstand die Ereignisse sogar ohne verletzt zu werden.

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    Er schaffte es alle Aufgaben zu erfüllen und wurde in die Mannschaft aufgenommen. Stolz trug er seit diesem Moment die Arbeiterkluft von Eskalon und widmete sich voll und ganz den Vorbereitungen der Mission und seinem Training um ein vollwertiges wichtiges Mitglied zu werden. Seine Bemühungen wurden in der Mannschaft gewürdigt als er schließlich die schwere Kluft bekam - und auch in die Prätorianergarde aufgenommen wurde.

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    Stets nur das Ziel der Mission vor Augen arbeitete er sich weiter voran auf Khorinis. Für keinen Handgriff zu scheu erledigte er sämtliche Arbeiten die anstanden - aber vergaß dabei niemals seine Wurzeln als kleiner Fischerjunge. So wurde er oft an den diversen fischreichen Gebieten der Insel gesichtet, stets ein Lächeln auf seinen Lippen da er sich dabei an die einfacheren Zeiten erinnerte. Doch in letzter Zeit ist dieses Lächeln allmählich weniger geworden. Die Mannschaft unter Kapitän Nemora hatte Verluste zu beklagen, sein bester Freund entscheid sich leider auch gegen dieses Unterfangen... und erst vor kurzem musste er erfahren das auch sein ehemaliger Mentor und Legat Caesarion nicht mehr Bestandteil der Mission ist. Schweren Herzens übernahm er den Ring des Legaten, ein altes Familienerbstück, um damit die das Andenken und den Wunsch seines Mentors weiterleben zu lassen das die Prätorianergarde auf Eskalon wächst und gedeiht um die Insel zu schützen.

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    Und so gibt Benno nun weiterhin sein Bestes nach einem sehr ereignisreichen Jahr auf Khorinis um die Ziele der Mission zu erfüllen... und insgeheim den Wunsch seines Mentors...

  • So zogen wir letztendlich doch noch aus um die Insel Eskalon zu erobern. Man konnte die Anspannung der Mannschaft spüren als wir uns immer mehr der Insel näherten. Schließlich war die Insel in Sicht. Trotz einem Überfallversuch der Piraten hat jeder die Insel gesund erreicht.

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    Beim vorbeisegeln konnte man schon die Stadt und die Strände sehen. Also legten die Truppen weit außerhalb an damit man uns nicht sofort bemerkt. In den darauffolgenden Tagen hat Benno zusammen mit anderen die Insel erkundet auf der Suche nach Verbündeten und etwas das helfen könnte. Man hörte von dem ersten eskalonischen Banner das beim hissen am Leuchtturm den Mut der Widerstandstruppen entfachen sollte. Das besorgen des Banners war alles andere als einfach da ein mächtiges Skelett darauf aufpasste das der Magie mächtig war. Aber auch das war am Ende kein Problem.

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    In der nächsten Woche benutzten man Bennos Seil um einen alten Turm auf einem Berg zu erkunden. Dort hauste ein Einsiedler der vor Untoten in seinem Keller warnte. Diese wurden einfach so zurückgehalten. Es gab keine Tür, keine Symbole, nichts das darauf hindeuten würde wie das möglich war. Man munkelte das der alte Mann ein Nekromant sei und da er weder mit der Klettertruppe ging noch sich erklären wollte wurde er als solches gerichtet. Die darauffolgenden Stunden waren alles andere als schön. Die Untoten im Turm konnten zwar entfernt werden aber es schien als ob sich die Natur selbst erhob, Harpien, mehrere Schattenläufer und dutzende Blutfliegen versperrten den Rückweg. Benno kämpfte zusammen mit den anderen um sein Leben durch diese Tiermenge und schaffte es am Ende zu den anderen zurück zu kehren.

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    Endlich war es soweit für einen Ansturm in die Stadt. Durch das herausreißen eines Gitters in der Kanalisation gelangte man in das innere der Stadt. Seite an Seite mit den treuen Männern Myrtanas kämpfte Benno tapfer gegen die Assassinen der Stadt. Bis er plötzlich merkte das dieses Seite an Seite immer weniger wurde. Er hatte keine Ahnung wo der Rest der Leute verschwunden waren wo es doch am Anfang einen so guten Zusammenhalt war. Die Assassinen nutzen das natürlich aus und jagten die versprengten Leute durch die Stadt. Verwundet durch Pfeile fand Benno schließlich die anderen wieder die sich verschanzt hatten und konnte notdürftig seine Wunden behandeln. Er wollte nochmal Mut sammeln für einen letzten Ansturm als er es hörte. Ein Rückzug... die Assassinen haben gewonnen. Wie war das möglich? Waren all die Monate der Vorbereitungen umsonst gewesen? Benno rückte mit den anderen ab. Bei den Beibooten verabschiedete er sich von den wenigen Leuten die es geschafft haben zu entkommen und wünschte ihnen eine sichere Heimreise. Doch er würde bleiben. Seine ganze Mannschaft galt als verschollen. Gerade als die ersten Beiboote ablegten sah er aus dem Augenwinkel wie ein paar der Mannschaft mit Sir Allistair ankamen. Die Mannschaft... oder der Rest davon verabschiedete sich und ging gesammelt zu Ingrams Hof, einem lokalen Bauer. Dort wurden die Rüstungen und Waffen versteckt um als einfache Hofarbeiter vor Ort zu knechten. Vielleicht könnte die Mannschaft so etwas ausrichten für die Zurückgebliebenen.


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    Benno merkte recht schnell das der Alltag auf Eskalon unter den Assassinen alles andere als einfach war. Sogar beim angeln verlangten Sie einen Tribut von ihm. Immerhin konnte die Mannschaft durch ihre harte Arbeit es erreichen das Azdoshan in die Stadt kann. Ein schneller Kontakt mit den Gefangenen ist auch gelungen. Doch wie lange die Mannschaft unter diesem Druck noch durchhalten kann ist eine andere Sache.

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  • Die Tarnung der Mannschaft hatte ausgereicht um einen der Assassinen in die Hütte zu locken. Benno verprügelte ihn zusammen mit den anderen um Informationen zu erhalten. Am Ende wurde der Assassine beseitigt.


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    Es gab keine Augenzeugen. Leider ist am Ende trotzdem die Tarnung als Knechte aufgeflogen. Ingram berichtete Benno das sie alle geschnappt wurden. Benno ist abgehauen und versucht sich nun als "einheimischer" Fischer. Dabei sind ihm mehrere Lurker am Strand aufgefallen. Die nächsten Stunden hat er versucht die Lurker mit Fischen zu bestechen. Wer weiß... vielleicht kann Benno die Tierwelt am Strand überzeugen auf ihn aufzupassen. Bis dahin ist er erstmal alleine am Strand und versucht den letzten Rest an Hoffnung aufrecht zu erhalten.


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  • Benno hat bei seiner Schleichtour durch die Insel Henris gefunden. Gemeinsam gelangten sie zum Lager der Waldmenschen. Dort hat Benno versucht nochmal Kontakt zu ihnen zu knüpfen und zum eventuellen Widerstand. Leider wurde das Treffen unerwartet von einem Assassinen belauscht. Um Henris Entdeckung nicht zu riskieren flohen der Waldmensch und Benno in den Wald nachdem sie den Assassinen angegriffen haben. Da er nun nicht mehr wusste wie er noch was von außen erreichen konnte übergab Benno dem Waldmensch die Position des Lagers wo alle Vorräte lagerten wie das Holz und ein paar Brocken Eisen, Kohle und Schwefel. In der Hoffnung das der Widerstand damit was anfangen könnte stellte sich Benno letztendlich den Assassinen auf das sie nicht mehr im Wald suchten. Noch gehen seine Lügen auf und die Assassinen denken er hätte sich freiwillig gestellt da es keine Arbeit mehr im freien gab. Immerhin bekam er dafür keine Halsfessel.

    In der Zelle erzählte er jedem Mithäftling seinen Namen nochmal und hofft das keiner was verdächtiges ausplaudert. Wie es weitergeht kann im schlimmsten Fall nur Beliar sagen...


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  • Und Beliar hatte gesprochen seit dem letzten Eintrag. Die Schlacht um Eskalon war verloren und Khorinis ebenfalls. Nun in den Händen der Assassinen. Durch den Tot von Kapitän Nemora zerbrach auch die Mannschaft und jeder ging seine eigene Wege. Benno wird trotzdem niemals die Mannschaft oder die Verbündeten der Mission vergessen - sowohl die noch lebenden oder verstorbenen Mitglieder.

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    Da seine Pflicht gegenüber der Mission aber nicht dem König erfüllt war wollte er sich den Streitern anschließen. Und so begann seine Zeit als Aspirant.


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  • Benno 17. September 2025 um 19:24

    Hat den Titel des Themas von „Benno der Eskalonier“ zu „Benno der ordentliche Ex-Eskalöhner“ geändert.

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