Zustand Banditenlager

  • Zustand des Banditenlagers

    Aufgang zum Tor (0/100)

    Der Aufgang wand sich durch den Berg wie eine Narbe, überwuchert von Schlammschichten und Felsen, die der Regen herabgespült hatte. Lianen hingen schwer von den Felswänden, schlangen sich ineinander wie erstarrte Flüsse. Der Boden war weich, ein zähes Gemisch aus Erde und Moos, das jeden Schritt dämpfte. Die Luft roch nach feuchtem Stein und verrottetem Laub, ein Hauch von stiller Vergänglichkeit. Rinnsale sickerten zwischen den Felsen hervor, suchten ihren Weg nach unten, während ferne Vogelrufe die bedrückende Stille nur vertieften. Der Berg wirkte lebendig, doch gleichgültig, als wollte er jeden Eindringling zermürben, bevor er sein Ziel erreichen konnte.


    Eingangstor und Holzwall (0/100)

    Die Eingangstür wirkte wie ein Relikt eines unvollendeten Traums. Inmitten eines Holzwalls, der sich unter dem Gewicht der Zeit nach außen wölbte, erhob sich das schwere Tor – schief in seinen Angeln, mit Holz, das tief gezeichnet war von Rissen und Schimmel. Ringsherum ragten unfertige Steine aus dem Boden, unförmig und ziellos übereinandergeschichtet, als hätte man den Versuch eines Steinwalls längst aufgegeben.

    Das Holz war dunkel und spröde, durchsetzt von Nägeln, deren Köpfe verrostet hervorstanden wie Mahnmale gescheiterter Mühen. Über allem hingen Lianen, als wollten sie das Werk verdecken, und der Wind sang leise durch die Ritzen – ein Lied von Verfall und Verlassenheit.


    Lazarett (0/100)

    Das kleine hölzerne Lazarett stand an den steilen Klippen, der Wind zerrte an den morsch gewordenen Wänden. Das Holz war vom salzigen Nebel aufgefressen, grau und verzogen. Im Inneren, spärlich beleuchtet, stand ein Bett, dessen Matratze längst durchgesessen war, das Laken schmutzig und zerfetzt. Der Raum roch nach Verfall und Medizin, und das Knistern der alten Balken vermischte sich mit dem Heulen des Windes. Das Lazarett wirkte wie ein Ort, der den letzten Atemzug derjenigen wartete, die in seiner Nähe Zuflucht suchten.


    Taverne Hauptraum (0/100)

    Die Taverne, halb in die Felswand gedrückt, wirkte wie ein Relikt aus vergessenen Zeiten. Ihr Holz war verwittert und von Moos bedeckt, und der Eingang klaffte weit offen.

    Das Innere der Taverne war ein düsterer, gedrungener Raum, der von der schweren Luft der Vergänglichkeit durchzogen war. Das Holz der Wände war von jahrelanger Feuchtigkeit aufgeweicht, dunkel und glitschig, die Balken drohten, unter ihrem eigenen Gewicht zu zerbrechen. Der Boden war mit einer dicken Schicht aus Matsch und Staub bedeckt.

    Der Raum roch nach modrigem Holz, verrottetem Fell und abgestandenem Bier, als hätte er all die Erinnerungen an bessere Tage in sich aufgesogen. Der verblasste Geruch von Asche hing in der Luft. Lichter, wenn überhaupt, stammten von den wenigen, fahlen Strahlen, die durch die Ritzen der Wand sickerte und der Dämmerung einen fast geisterhaften Glanz verlieh.

    Die Stille war erdrückend, unterbrochen nur von dem gelegentlichen Tropfen, das durch das undichte Dach fiel, und dem Wind, der draußen gegen die Wände heulte.


    Taverne hinterer Bereich (0/100)

    Im hinteren Teil der Taverne lag der Kochbereich, ein düsterer Winkel, der von verrauchten Wänden und der fetten, abgestandenen Luft erfüllt war. Der Herd, eine primitive Konstruktion aus rostigen Eisenplatten und verkohlten Holzresten, war fast vollständig mit Ruß bedeckt, und die wenigen Töpfe, die noch darauf standen, waren verbogen und zerkratzt. Der Boden um den Herd war von alten, eingebrannten Fettflecken und ausgetrockneten Essensresten übersät, die den Matsch noch klebriger machten.

    In der Ecke stand ein Bett, das mehr einer alten Matratze als einem Schlafplatz glich. Der Stoff war abgewetzt und von Feuchtigkeit durchzogen, das Stroh darin längst zusammengefallen. Ein dicker Geruch von Moder und abgestandenem Schweiß hing in der Luft. Das Kissen war zerfetzt, der Bezug schmutzig und von Rattenzähnen durchlöchert.

    Über allem lag ein gespenstischer Schleier aus Staub und Asche, und die wenigen schwachen Lichtstrahlen, die durch die Ritzen des Daches fielen, machten den Raum noch bedrückender – ein Ort, an dem keine Wärme, nur der dumpfe Hauch des Verfalls herrschte.


    Außenbereich Taverne (0/100)

    Vor der Taverne standen Unterstände, deren Dächer aus zerfetzten Fellen bestanden, die in den Wind hingen wie tote Tiere. Das Leder war alt und rissig, durchzogen von Schimmel und Fäulnis, die Narben der jahrelangen Verwahrlosung. Die Unterstände kippten gefährlich zur Seite, ihre Pfähle waren tief in den Matsch versunken, der sich wie ein schwerer Film über den Boden zog.

    Neben ihnen, an einem schiefen Pfosten, hing das Anschlagsbrett, dessen Zettel vom Regen zerfressen und in Fetzen gerissen waren. Der ganze Ort schien zu verfallen, ein Schatten der Lebendigkeit, der sich im Dunkel des Berges versteckte.


    Hütte im Kessel (0/100)

    Die Hütte in dem Felsenkessel war ein trauriger Anblick, ihr Dach eine Zerstörung aus morsch gewordenen Schindeln, die wie abgebrochene Krallen in den Himmel ragten. Die Wände, verwittert und rissig, hatten sich in den Griff der Natur gegeben, die Fensterlöcher leer und von Schmutz und Staub bedeckt. Der Eingang, ein schwarzes Loch, schien den Raum dahinter nur zu verschlingen, als wolle er niemanden einlassen.


    Schmiedestelle (100/100)

    Die Schmiedestelle wirkte nun aufgeräumter. Die alte, verklebte Asche und der feuchte Dreck waren beseitigt, und die Feuerstelle zeigte wieder dunklen, rußgeschwärzten Stein. Moose und Flechten, die sich in den Ritzen festgesetzt hatten, waren zurückgedrängt, nur blasse Spuren blieben zurück. Trotz der Reinigung lag der Geruch von Metall und Kohle noch schwer in der Luft, als wäre die Arbeit hier nie ganz zum Stillstand gekommen.


    Werkbank (100/100)

    Die Werkbank wirkte nun erneuert. Die frischen Bretter der Arbeitsfläche strahlten in hellem Kontrast zur verwitterten Umgebung. Alle Werkzeuge lagen ordentlich an ihrem Platz, von Rost befreit und sorgfältig poliert, ihr Metall schimmerte matt im diffusen Licht. Obwohl die Werkbank nun funktional und einsatzbereit war, erzählte das abgegriffene Holz noch immer von unzähligen Jahren harter Arbeit.


    Gerbbock (95/100)

    Der Gerbbock stand nun wieder aufrecht, das reparierte Bein stabil, wenn auch grob geflickt. Das Holz, frisch gereinigt, zeigte helle, abgeschliffene Stellen, an denen die Zeit und der Schmutz entfernt worden waren. Der Boden um ihn herum war mit groben Steinen ausgelegt, die eine feste, unebene Fläche bildeten. Ein Hauch von Ordnung lag in der Luft, doch die Spuren des Alters waren noch immer unverkennbar.


    Teich im Kessel (0/100)

    Der kleine Teich im Bergkessel war ein trübes, widerliches Gewässer, das von fauligen Blasen und einem stechenden Gestank durchzogen war. Dunkle Fäkalien trieben an der Oberfläche, das Wasser schien lebendig, doch von einem ekelhaften Leben – abgestanden, verschmutzt und von Algen und Schmutz erstickt.


    Aufgang im Kessel (0/100)

    Der hölzerne Aufgang im Kessel war kaum mehr als ein Haufen verrotteter Balken, die sich unter der Last der Jahre bogen. Die Stufen, zerbrochen und von Moos bedeckt, führten steil hinauf, doch jeder Schritt drohte, das morsche Holz endgültig zum Zerbrechen zu bringen. Der Wind pfiff durch die Ritzen, der Geruch von faulendem Holz lag in der Luft.


    Obere Hütte (0/100)

    Am Ende des hölzernen Aufgangs stand die Hütte, ein Bild des Verfalls. Das Dach war durchlöchert, die Wände von Moos und Rissen zerfressen, der einst kräftige Holzrahmen nun morsch und schief. Das Fensterloch war leer, der Eingang eine dunkle, verlassene Öffnung. Die Hütte schien dem Boden entgegenzusingen, von der Zeit und der Einsamkeit gezeichnet.


    Gedenkstätte (0/100)

    Der gewaltige Gedenkbaum ragte majestätisch in den Himmel, seine knorrigen Äste von der Zeit verformt. In den stämmigen Rindenborken waren zahllose Namen eingeritzt, verwittert und teils kaum noch lesbar, doch unaufhaltsam in den Baum eingedrungen. Jeder Schnitt erzählte von Verlust und Erinnerung, der Baum ein stummer Zeuge vergangener Leben.


    Plateau (0/100)

    Das kleine Plateau war ein abgelegener, fast vergessener Ort, umgeben von rauen Felsen. Der Boden war von Unkraut und Moos überwuchert, und die wenigen Grasbüschel, die sich durch den Stein kämpften, wirkten zerbrechlich. Eine ständige Stille lag über dem Plateau, als sei es ein stiller Beobachter der Welt, die es längst vergessen hatte.


    Bei Änderungen durch Arbeiten mit Screenshots als Beweis hier posten.

    "Auf jedem Schiff was schwimmt und schwabbelt, gibt's irgendein der dämlich sabbelt."

    7 Mal editiert, zuletzt von Anquietas (3. März 2025 um 10:37)

  • Im Lager hängt ein beißender, miefiger Geruch, da jeder dahin macht, wo er will. Sei es neben die Zelte, an die Bäume, oder direkt in den See. Die Bande scheint sich jedoch daran gewöhnt zu haben, doch jeder, der sich hier länger aufhält, läuft Gefahr diesen Geruch selber anzunehmen.

    Man munkelt, man könne den Geruch des Banditensitzes bis zum Großbauernhof riechen.

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