Der "Was weiß mein Charakter" Guide

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    Der „Was weiß mein Charakter“- Guide von Minental Online


    I. Einleitung


    II. Die Welt von Gothic aus Sicht eines Charakters


    III. Das Wissen über das Leben in der Barriere


    IV. Die Flora und Fauna des Minentals


    V. Das Wissen über das Leben auf Khorinis


    VI. Abschluss

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    I. Einleitung


    Dieser Guide soll als Hilfestellung dienen, um neuen Charakteren einen einfachen Einstieg in die

    Welt des Minentals verschaffen. Ziel ist es hierbei zu vermitteln welche IC (In Character)

    Informationen euer Charakter bereits haben kann, wenn ihr eure Reise in der Welt der Gefangenen

    beginnt.


    Allerdings handelt es sich bei diesen Informationen nicht um vorausgesetztes Wissen oder es wird

    in irgendeiner Art und Weise verpflichtend benötigt, sondern es ist vielmehr als ein Angebot zu

    sehen, um vielleicht auch gewisse Punkte der Vorgeschichte eures Charakters zu beleuchten.

    Trotz der von uns hier vorgegebenen Informationen und dem gewissen Vorwissens, das wir

    Charakteren bieten, soll festgehalten werden, dass alle Charaktere in der Welt des Minentals von Null

    anfangen und sich ganz dem Vorbild des Singleplayers hocharbeiten müssen.

    Denn genau dieses authentische und immersive Spielerlebnis eines Gefangenen in einer Welt voller

    Verbrecher wollen wir vermitteln.


    II. Die Welt von Gothic aus der Sicht eines Charakters


    Zum Zeitpunkt der Ereignisse in der Minenkolonie befinden wir uns im zweiten Orkkrieg und

    ebenjener beschäftigt seit mehreren Jahren das Leben aller Bürgerinnen und Bürger des Königreichs

    Myrtana. Für Jung und Alt ist der Krieg ein einschneidendes Erlebnis und viele können sich an ein

    Leben in Frieden nicht mehr erinnern, da der Krieg für eine jede Person Veränderungen mit sich

    brachte. Dabei handelt es sich um beispielsweise erhöhte Steuern, verschärfte Gesetze, erhöhte

    Abgaben und die Verhängung des Kriegsrechtes.


    Das Königreich Myrtana war lange Zeit ein zusammenhängendes Hoheitsgebiet aus verschiedenen

    Teilgebieten, seit der wachsenden Bedrohung durch die Orks ist der Einfluss des Königs und der

    myrtanischen Armee immer mehr geschwächt und so erklären immer mehr Gebiete ihre

    Unabhängigkeit. So haben sich die Wüstenstädte von Varant endgültig von der myrtansichen Krone

    losgesagt und sollen sogar mit den orkischen Horden paktieren. Die Clans aus Nordmar erlangten

    nach Jahren der Besatzung ebenso ihre Selbstbestimmung wieder, da die Horden aus dem Norden

    immer mehr zur Bedrohung wurden und die königlichen Truppen sich nach Mittland zurückziehen

    mussten. Über das östliche und südliche Archipel ist nichts bekannt, außer das die hiesigen

    Gewässer unsicher sind und eine orkische Seeblockade errichtet wurde.


    Durch die erhöhte orkische Präsenz in Nordmar und die permanente Bedrohung, dass der nächste

    Vorstoß der Bestien die Clans vernichten würde, war der König von den Minen des Nordens

    abgeschnitten und musste sich eine neue Erzquelle suchen. Aus diesem Grund fiel sein Augenmerk

    auf die von Felsen umgebene Küstenstadt Khorinis und das dort angrenzende Minental. In eben

    jenem sollte es eine Menge des wertvollen magischen Erzes geben und außer dem

    unterentwickelten heimischen Stamm, war Khorinis durch den Seeweg weit genug abgeschnitten,

    um von den nördlichen Orks bedroht zu werden.


    Um in den Erzminen von Khorinis zu arbeiten lies der Königs sämtliche Sträflinge des Reiches auf

    die Insel bringen und sperrte sie mit Hilfe einer magischen Barriere im Minental ein. Leider ging

    etwas während der Beschwörung der Barriere schief und das magische Gefängnis nahm ungeahnte

    Maße an, auf dass unteranderem auch Magier und Königstreue eingesperrt wurden.

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    III. Das Wissen über das Leben in der Barriere


    Über die genauen Umstände wie es zu dem Umsturz in der Kolonie kam weiß man in der

    Außenwelt nichts. Es steht aber fest, dass die Gefangenen eine Rebellion gestartet haben und die

    Kontrolle an sich gerissen haben und bei dieser Rebellion vermutlich sämtliche Königstreuen

    innerhalb des magischen Gefängnisses ermordet wurden.


    Seit dem soll sich ein Großteil der Verbrecher in der Burg, im Zentrum des Tals, niedergelassen

    haben und „regiert“ von dort aus. Der Umstand, dass der König mit Verbrechern verhandeln muss,

    beunruhigt einige Teile der Bevölkerung zutiefst. Ebenso machen Gerüchte die Runde, dass der

    König den Gefangenen alles geben würde was sie wollen und die „schlimmsten Verbrecher des

    Reiches“ in Saus und Braus leben, während die einfachen Bürgerinnen und Bürger leiden.

    Gerade die Bevölkerung von Khorinis kennt au erdem die Gerüchte, dass einige der Gefangenen

    sich abgespaltet haben und sich weigern dem König „zu dienen“. Allerdings gibt es keine klaren

    Informationen über das Wie und Warum.


    IV. Die Flora und Fauna des Minentals


    Flora:

    Die Flora entspricht in etwa der Flora auf der gesamten Insel Khorinis und unterscheidet sich nur

    bedingt. Durch das vor allem felsige und zerklüftete Terrain treten Pflanzen, die auf Grasboden

    gedeihen oder viel Licht benötigen, nicht in einer so großen Stückzahl auf, wie man es erwarten

    würde. Dies betrifft vor allem Heilpflanzen und Feuernesseln, aber auch die als Blauflieder und

    Eichenblatt bekannten Pflanzen. Durch die geographischen Gegebenheiten existieren im Minental

    auch nicht viele fließende oder stehende Gewässer, so dass sich die Population von Pflanzen, die

    diese Vorraussetzungen benötigen, ebenso in Grenzen hält. So ist die außerhalb der Kolonie oft

    verwendete Heiwurzel oder auch die Feuerwurzel im Tal äußerst selten und gleichwohl auf Grund

    der starken Wirkung gefragt. Unbekannt, aber vermutet, wird außerdem ob die magische Energie

    der Barriere nicht unteranderem die Flora verändert hat.


    Fauna:

    Schon vor der Zeit der Barriere galt das Minental als der gefährlichste Ort auf Khorinis und war

    durch den Pass von Khorinis abgetrennt von der restlichen Insel. Durch die spärliche und saisonale

    Besiedlung des Tals konnte sich das Tierreich dort umgehindert ausbreiten und tritt in einer

    ungeahnten Vielfalt auf. Kreaturen wie Warge oder Snapper, die man au erhalb des Tals nur fernab

    der Zivilisation findet und die von jeder Person mit gesundem Menschenverstand gemieden werden,

    gehören in der Kolonie zur Tagesordnung. Im Osten des Tals erstreckt sich das Siedlungsgebiet der

    heimischen Khorinis-Orks.


    Durch die härteren Lebensumstände im Tal und die dadurch deutlich „straffere Nahrungskette“ sind

    die Kreaturen des Tals über die Jahre widerstandsfähiger, aggressiver und allgemein gefährlicher

    geworden, als ihre Artgenossen. So sollen allein die Scavenger und Wölfe des Minentals bereits in

    der Lage sein einen Jäger zu zerfleischen, während auf dem Festland eben jene Kreaturen kaum ein

    Problem darstellen.

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    V. Das Wissen über das Leben auf Khorinis


    Die Insel Khorinis liegt zwischen dem myrtanischen Festland und den südlichen Inseln. Die Insel ist von einem großen Gebirgsmassiv durchzogen. Die größten Ausläufer dieses Gebirgsmassives befinden sich im Süden und Norden der Insel. Im Süden befindet sich das Minental von Khorinis, mit der berüchtigten Barriere. Der Norden der Insel ist von scharfen Klippen und einer Steilküste geprägt, die es unmöglich macht dort mit dem Schiff vor Anker zu gehen. Der Norden gilt allgemein als wildes unkolonisiertes Land, dass vom restlichen Teil der Insel abgeschnitten ist.

    Zwischen den beiden großen Gebirgsausläufern erhebt sich ein weiteres Tal, das ebenso wie die darin liegende Stadt nach der Insel benannt wurde. Die Hafenstadt ist die einzige große Siedlung und das Zentrum von Khorinis.


    Sie gilt als weltbekanntes Handelszentrum und vor dem Krieg legten hier Teppichhändler aus Varant oder nordmarische Walfänger an, um ihre Waren zu verkaufen. Seit dem Krieg ist der Handel etwas ins Stocken geraten und nicht mehr allzu oft kommen Handelsschiffe in den großen Hafen gefahren

    Die Insel scheint für das Erste von den Folgen des Krieges weitestgehend verschont zu sein und so sind es dieser Tage vor allem Flüchtlingsschiffe, die im Hafen anlegen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger des Festlandes fliehen vor den orkischen Horden.

    Die kleine Stadtgarnison der Handelsstadt ist mittlerweile durch königliche Paladine und Ritter verstärkt, die den regen Erzfluss aus der Sträflingskolonie überwachen.


    Es gibt vereinzelte Gerüchte, dass einer der größten Bauern der Insel Widerstand leistet und sich ein Konflikt anband. Allerdings dringen genauere Informationen nicht nach außen und nur vereinzelt hört man das Raunen über angeheuerte Söldner, die den Landbesitz des Großbauern schützen sollen.


    Neben der großen Hafenstadt erlangt Khorinis über seine Grenzen hinaus Bekanntheit durch das hohe Kloster der Feuermagier.

    Das Kloster von Khorinis hat eine jahrelange Tradition und ist insbesondere für seinen hervorragenden Wein, der auch auf das Festland exportiert wird, bekannt. Viele Pilgerinnen und Pilger besuchen die Wegschreine und das Kloster selbst, um näher zu Innos zu finden.

    Insbesondere stark gläubige Personen wissen auch um die zahlreichen heiligen Reliquien, die in der Schatzkammer des Klosters ruhen.


    VI. Abschluss


    Abschließend zu diesem Guide soll nun noch einmal gesagt sein, dass es sich hierbei nur um ein

    Angebot handelt und die Verwendung des hier gegebenen Wissens KEINE Verpflichtung ist. Alle

    hier angebenden Informationen sind von uns freigegeben und dürfen verwendet werden, müssen es

    aber nicht und es steht einer jeder Person frei zu entscheiden was als Vorwissen genutzt wird und

    was nicht.


    Ebenso bitten wir davon abzusehen anderes Wissen zu nutzen als in diesem Guide angegeben.

    Solltet ihr aus irgendwelchen Gründen bestimmtes Wissen für euren geplanten Charakter benötigen

    könnt ihr dies jeder Zeit mit einem Spielleiter absprechen.

  • Tom

    Hat das Thema geschlossen.

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